Klickbetrug-Trends 2025: Wie Marketer ihre PPC-Budgets schützen können
25.08.2025
In einem digitalen Werbemarkt, in dem die weltweiten Werbeausgaben voraussichtlich bis 2025 1,16 Billionen Dollar erreichen werden, bleibt Klickbetrug eine hartnäckige Bedrohung, die PPC-Budgets ausschöpft und Leistungskennzahlen verfälscht.
Laut der neuesten Analyse von fraud0 im Bericht „Unmasking the Shadows 2025“, der 1,2 Milliarden Onsite-Sitzungen und 10,78 Milliarden Anzeigeimpressionen von Oktober bis Dezember 2024 untersucht hat, sind über 21,3 % des gesamten Verkehrs ungültig, wobei Bots einen erheblichen Teil ausmachen. Dieser ungültige Verkehr erhöht nicht nur die Kosten – er führt auch zur Verzerrung des ROI und zu falschen Entscheidungen. In diesem umfassenden Leitfaden von fraud0 erkunden wir die sich entwickelnden Klickbetrugstrends für 2025, ihre Auswirkungen auf PPC-Kampagnen und umsetzbare Strategien, um deine Werbebudgets zu schützen. Egal, ob du Google Ads, Bing, oder Social Media PPC schaltest, das Verständnis dieser Einblicke kann dir helfen, verschwendete Budgets zurückzugewinnen und echte Ergebnisse zu erzielen.
Was ist Klickbetrug und warum ist es wichtig für Marketer?
Klickbetrug oder Klickinvalidation tritt auf, wenn betrügerische oder automatisierte Klicks auf PPC-Anzeigen ohne echte Nutzerabsicht generiert werden. Dies kann darauf zurückzuführen sein, dass Konkurrenten manuell klicken, um Budgets zu erschöpfen, anspruchsvolle Bots menschliches Verhalten simulieren oder sogar Implementierungsfehler in den Anzeigeneinstellungen passieren. Im Kern verfälscht dies wichtige PPC-Kennzahlen wie Cost-per-Click (CPC), Klickraten (CTR) und Conversions, was zu ineffizienten Ausgaben führt.
Manueller Klickbetrug: Oft angetrieben von Rivalen oder verärgerten Nutzern, die Werbebudgets erschöpfen wollen.
Automatisierter Klickbetrug: Angetrieben von Bots, Skripten oder KI, die echte Interaktionen nachahmen, um eine Entdeckung zu vermeiden.
Der Bericht von fraud0 zeigt, dass ungültige Nutzer 32,0 % der Gesamtzahl der Nutzer darstellen, im Durchschnitt nur 1,2 Seiten ansehen und sich nur 26 Sekunden pro Sitzung aufhalten – verglichen mit 181 Sekunden für alle Nutzer. Dies unterstreicht, wie Bots die Engagement-Kennzahlen verdünnen und es für Marketer unerlässlich ist, die Betrugserkennung zu priorisieren. Für einen tieferen Einblick in gängige Mythen über Anzeigenbetrug, schau dir unseren Artikel über die größten Mythen über Anzeigenbetrug an.

Die wichtigsten Klickbetrugstrends für 2025: Was Marketer wissen müssen
Mit dem Fortschritt von KI und Automatisierung wird Klickbetrug zunehmend raffiniert. Prognosen von Branchenexperten wie Juniper Research deuten darauf hin, dass die Verluste durch Anzeigenbetrug bis 2028 172 Milliarden Dollar erreichen könnten, wobei Klickbetrug einen erheblichen Beitrag leistet. Basierend auf dem Bericht 2025 von fraud0, der 21,23 % ungültige Impressionen in programmatischen Anzeigen (15,24 % im Web und 41,89 % in Apps) hervorhebt, sind hier die wichtigsten Trends, die 2025 prägen:
KI-gesteuerter Klickbetrug: Intelligente Bots im Rampenlicht
KI ermöglicht es Bots, menschliche Muster nachzuahmen, wie z.B. variable Klickzeiten und IP-Rotationen, was die Erkennung erschwert. Daten von fraud0 zeigen 14,9 % der Anzeigeimpressionen werden an Bots geliefert (8,7 % bestätigt, 6,2 % verdächtigt), wobei zurückkehrende Bots für 17,67 % der Bot-Sitzungen verantwortlich sind. Erwarte eine Verdopplung der KI-getriebenen Angriffe im Jahr 2025. Auf Plattformen wie X diskutieren Experten, wie diese Bots Verwundbarkeiten im Ziel-CPA ausnutzen. Erfahre mehr über wie Tools wie ChatGPT eine neue Ära des Betrugs einleiten in unserem Beitrag: ChatGPT – Eine neue Ära des Betrugs.Mobil- und CTV-Betrug: Neue Angriffsvektoren
Mobilanzeigen werden zunehmend ins Visier genommen, mit steigendem Betrug bei App-Installationen. Die Erkenntnisse von fraud0 zeigen höhere ungültige Raten bei App-Platzierungen (41,89 %), was die Notwendigkeit für ein plattformübergreifendes Monitoring unterstreicht. Für Details zu Betrug bei mobilen Apps, lies unseren Artikel: Anzeigenbetrug in mobilen Apps: Sind deine Impressionen echt?.Geo-spezifischer Betrug: Regionale Hotspots verstärken sich
Laut Juniper Research wird erwartet, dass die Region Asien-Pazifik am stärksten betroffen ist, mit potenzieller Verdopplung der Anzeigenbetrugsverluste in den kommenden Jahren. Die Kanalaufteilung von fraud0 zeigt Bezahltes Social mit 20,64 % ungültigem Verkehr und Programmatic Display mit 19,95 %.Deepfakes und Social Media Betrügereien
Deepfake-Anzeigen auf Plattformen wie Meta nutzen oft gefälschte Domains oder Geräte. Erfahre mehr über Gerätespoofing-Taktiken in unserem Leitfaden: Gerätespoofing – Was es ist und wie du dein Werbebudget schützen kannst.
Für historische Hintergründe zu großen Betrugsschemata wie Methbot oder VASTFLUX, die die sich entwickelnden Taktiken hervorheben, siehe unsere Zusammenstellungen: Methbot – Wie ein Mann 3 Millionen Dollar pro Tag mit Anzeigenbetrug machte.
Die Auswirkungen von Klickbetrug auf PPC-Budgets: Echte Zahlen
Der Bericht von fraud0 quantifiziert dies: 9,75 % der Conversions sind ungültig (7,82 % von bestätigten Bots), und 5,19 % der Bot-Nutzer kehren zurück, was den Schaden verstärkt. Zudem beinhalten 11,6 % der Impressionen Betrugstechniken wie Pixel Stuffing oder Anzeigenstapeln, wie in unserem Beitrag beschrieben: 7 Tools und Taktiken, die für Klick- und Anzeigenbetrug verwendet werden.
Wie Marketer ihre PPC-Budgets schützen können: Praktische Strategien
Prävention ist entscheidend. Die Erkenntnisse von fraud0 zeigen, dass die Bereinigung von Daten tatsächliches Nutzerengagement offenbaren kann, mit einer Sichtbarkeit bei nur 38,53 % über Impressionen hinweg. Folge diesem Schritt-für-Schritt-Leitfaden:
Nutz von Betrugserkennungstools
Integriere Lösungen wie platform fraud0 für Echtzeit-Bot-Blockierung. Diese können Verluste erheblich reduzieren. Für selbst gelöste Ansätze, lies: Digitale Anzeigenbetrug unkompliziert gemacht mit fraud0: Wie du es selbst lösen kannst.Implementiere Geo-Targeting und Frequenzbegrenzungen
Beschränke die Exposition gegenüber Hochrisikoregionen und begrenze Klicks pro Nutzer, um Wiederholungen zu verhindern.Überwache Metriken regelmäßig
Verfolge Spitzen bei Klicks, hohe Absprungraten oder kurze Sitzungen mit Google Analytics. Der Bericht von fraud0 betont den Ausschluss von Bots für genaue Einblicke.Fordere Transparenz von Plattformen
Entscheide dich für zertifizierte Kanäle. Vermeide Fallstricke wie Retargeting-Betrug mit unserem Leitfaden: Retargeting Betrug – Was es ist und wie du dein Werbebudget schützen kannst.Best-Practice-Checkliste:
Aktiviere IP-Ausschlüsse für bekannte Bot-Netzwerke.
Verwende KI für die Verhaltensanalyse.
Führe regelmäßige Audits durch
Für mehr Informationen darüber, warum ads.txt nicht reicht, siehe: Ads.txt – Was es ist und warum es dich nicht vor Klickbetrug schützen kann.

