Grafik mit dem Amazon-Logo links, einer durchgestrichenen roten Hand, die Bargeld hält, in der Mitte und einem Smartphone-Bildschirm mit Google-Suchergebnissen für Produkte und „Kaufen“-Buttons rechts. Das Bild deutet an, dass Amazon Werbeausgaben bei Google stoppt oder zurückzieht.
Grafik mit dem Amazon-Logo links, einer durchgestrichenen roten Hand, die Bargeld hält, in der Mitte und einem Smartphone-Bildschirm mit Google-Suchergebnissen für Produkte und „Kaufen“-Buttons rechts. Das Bild deutet an, dass Amazon Werbeausgaben bei Google stoppt oder zurückzieht.
Grafik mit dem Amazon-Logo links, einer durchgestrichenen roten Hand, die Bargeld hält, in der Mitte und einem Smartphone-Bildschirm mit Google-Suchergebnissen für Produkte und „Kaufen“-Buttons rechts. Das Bild deutet an, dass Amazon Werbeausgaben bei Google stoppt oder zurückzieht.

Amazons Ausstieg aus Google Ads: Was waren Auswirkungen und Folgen?

03.09.2025

Plötzlicher Rückzug von Amazon

Am 23. Juli 2025 zog Amazon abrupt all seine Anzeigen aus Google Shopping zurück. Amazon war lange einer der größten Werbetreibenden bei Google gewesen, oft dominierend bei den Shopping-Ergebnissen und steigerte somit die CPCs für alle anderen.

Für Werbetreibende schien das zunächst eine gute Nachricht zu sein. Mit weniger Konkurrenz von Amazon ließ der Auktionsdruck nach. Optmyzrs Analyse zeigte, dass der durchschnittliche CPC in der Woche nach Amazons Rückzug um 8,3% sank (ohne Berücksichtigung der Prime-Day-Auswirkungen). Gleichzeitig stiegen die Impressionen um 5% und die Klicks um 7,8%, was darauf hindeutet, dass Werbetreibende mehr Traffic zu geringeren Kosten kaufen konnten. Auf den ersten Blick ist das ein Gewinn.

Warum niedrigere CPCs die Rendite nicht steigerten

Der Haken? Niedrigere CPCs führten nicht zu besseren Ergebnissen. Optmyzr fand heraus, dass der Conversion-Wert um 5,5% zurückging, die Conversion-Rate um 7,2% sank und der gesamte ROAS um 4,4% fiel. Anders gesagt, Werbetreibende zahlten weniger für Klicks, erhielten aber auch weniger Wert daraus.

Hier wird die Perspektive von fraud0 entscheidend. Unser Unmasking the Shadows 2025-Bericht zeigt, dass 21,3% des gesamten Onsite-Traffics ungültig ist und fast 10% der Conversions von Bots generiert werden. Auch wenn die Klicks billiger werden, kann ein erheblicher Teil von ihnen immer noch wertlos sein, da sie nicht von echten Nutzern stammen.

Das versteckte Risiko in Search und Shopping

Der Abgang von Amazon lenkte die Aufmerksamkeit zurück auf Google Shopping, aber diese Kampagnen stehen einem hartnäckigen Qualitätsproblem gegenüber. Daten von fraud0 zeigen, dass bezahlte Suchanzeigen 7% ungültigen Traffic aufweisen. Bots kehren auch regelmäßig zurück: 5,2% der Bot-Nutzer tauchten innerhalb desselben Quartals wieder auf und generierten fast 18% aller Bot-Sitzungen. Das bedeutet, dass Remarketing-Listen und Optimierungsalgorithmen oft auf gefälschten Aktivitäten trainiert werden, nicht auf echtem Kundenverhalten.

Bar chart titled ‘Returning Bot User by Channel Group.’ It shows percentages of returning bot users across channels: Paid Social (31.35%), Paid Search (10.17%), Organic & Earned Media (7.90%), Programmatic Display & Retargeting (6.46%), Affiliate & Partner Networks (5.80%), and Owned Media & Direct (3.39%). Paid Social has the highest share by far.

Obwohl die CPCs nach Amazons Ausstieg gesunken sind, könnte sich der 'effektive Kosten pro echtem Nutzer' überhaupt nicht verbessert haben. Wenn gefälschter Traffic immer noch einen großen Anteil ausmacht, riskieren Werbetreibende, günstigere Klicks mit echten Effizienzgewinnen zu verwechseln.

Konsequenzen über die Auktion hinaus

Die breitere Folge von Amazons Ausstieg aus Google Ads ist, dass es aufzeigte, wie fragil Leistungskennzahlen sein können. Viele Werbetreibende sahen die niedrigeren CPCs und höheren Klickzahlen als Erfolg, ignorierten jedoch die Tatsache, dass Conversions und ROAS tatsächlich sanken. In Kombination mit der anhaltenden Bedrohung durch ungültigen Traffic ergibt sich ein ernüchterndes Bild: Werbetreibende könnten mehr ausgeben, um günstigere Klicks zu jagen, die letztendlich nicht konvertieren.

Was Werbetreibende tun sollten

Die Lehre aus der Analyse von Optmyzr und den Forschungen von fraud0 ist klar: Erfolg nicht allein am CPC messen. Marktverschiebungen wie Amazons Ausstieg ändern die oberflächlichen Wirtschaftsbedingungen von Auktionen, aber das zugrundeliegende Problem der Traffic-Qualität bleibt bestehen.

Werbetreibende müssen den Traffic vor Ort messen, um zu sehen, wie viel davon menschlich ist, Conversions validieren, um botgesteuerte „Verkäufe“ herauszufiltern, und Echtzeit-Erkennung nutzen, um ungültigen Traffic zu blockieren, bevor es Geld verschwendet. Nur dann können sie sicher sein, dass niedrigere CPCs zu echten Gewinnen führen.

Fazit

Der plötzliche Rückzug von Amazon aus Google Ads im Juli 2025 gestaltete die Auktionslandschaft um. Die CPCs sanken um 8,3%, Impressionen stiegen um 5% und Klicks nahmen um 7,8% zu. Aber gleichzeitig sank der Conversion-Wert um 5,5%, die Conversion-Raten fielen um 7,2% und der ROAS ging um 4,4% zurück.

Die Erkenntnis ist klar: Amazons Ausstieg senkte die Kosten, beseitigte aber nicht die Ineffizienzen. Wie Daten von fraud0 zeigen, ist mehr als jeder fünfte Onlinebesuch immer noch ungültig, und Bots verschmutzen weiterhin Kampagnen. Die echten Gewinner in dieser neuen Landschaft werden nicht diejenigen sein, die einfach günstigere Klicks genießen, sondern diejenigen, die fragen: Sind diese Klicks echt?

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